Auszug aus der Satzung

 

 

Satzung des Vereins „Bürger für Bürger ... e.V.“
In der Fassung vom 26. April 2017

(Auszug)

§ 1 NAME, SITZ, EINTRAGUNG, GESCHÄFTSJAHR

1. Der Verein trägt den Namen Bürger für Bürger - Nachbarschaftshilfe Wolfratshausen.

2. Er hat den Sitz in Wolfratshausen.



§ 2 VEREINSZWECK 

1.    Zweck des Vereins ist es, als überkonfessionelle und überparteiliche Organisation Nachbarschaftshilfe für die Bürger von Wolfratshausen anzubieten. Der Verein fördert unter dem Motto “Bürger für Bürger“ nachbarschaftliche Kontakte und unterstützt die ehrenamtlichen Helfer mit Weiterbildungsangeboten

 



2.

In Erfüllung des Vereinszwecks werden u.a. folgende Unterstützungen, Beratungen und Hilfen angeboten:

- Unterstützung für Familien und deren Kinder vom Baby bis ins Schulalter,

- Unterstützung für alte, kranke oder gebrechliche Bürger und deren Angehörige,

- Generationsorientierte und –übergreifende Kontakte und Aktivitäten,

- Hilfe in schwierigen Lebenslagen.

- Andere Aktivitäten, für die sich Interessierte und Organisatoren finden.

 

 


§ 3 GEMEINNÜTZIGKEIT

 

 

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige wohlfahrtspflegerische Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.




§ 4 ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

1. Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche oder jede juristische Person werden, welche die Vereinsziele unterstützt.

2. Die Aufnahme als Mitglied ist schriftlich bei einem Vorstandsmitglied zu beantragen.

3. Die Aufnahme erfolgt durch den Eintrag in die Mitgliederliste.



§ 5 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

1. Die Mitgliedschaft endet
- mit dem Tod eines Mitgliedes
- durch freiwilligen Austritt
- durch Ausschluss aus dem Verein

2. Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Ende eines Kalenderhalbjahres möglich. Er ist schriftlich gegenüber einem Vorstandsmitglied zu erklären.



§ 6 MITGLIEDSBEITRAG

1. Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung.

2. Beiträge sind Kalenderjahresbeiträge, die auch dann in voller Höhe anfallen, wenn ein Beitritt oder Austritt im Laufe eines Jahres erfolgt. Tritt ein Mitglied zum Ende des ersten Kalenderhalbjahres aus, wird der Beitrag auf Verlangen des Mitgliedes halbiert.



§ 8 DER VORSTAND

1. Der Vorstand besteht aus
- dem 1. Vorsitzenden
- dem 2. Vorsitzenden
- dem Schriftführer
- dem Kassier.

2. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende; sie sind einzelvertretungsberechtigt. Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert von mehr als € 500,- bedürfen eines Vorstandsbeschlusses. Hiervon ausgenommen sind die Auszahlung von Löhnen und lohnähnliche Zahlungen. Vereinsintern wird vereinbart, dass der 2. Vorsitzende die Aufgaben des 1. Vorsitzenden nur bei dessen Verhinderung wahrnimmt.

3. Vorstandsmitglied kann nur werden, wer Vereinsmitglied ist. Ehrenmitglieder können keine Vorstandsämter übernehmen. Hauptamtliche Mitarbeiter des Vereins haben kein passives Wahlrecht.

4. Ein Vorstandsmitglied darf nicht Mitglied eines anderen Vereins mit gleichem oder ähnlichem Zweck sein. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

5. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Die Mitgliederversammlung bestimmt mit 2/3 Mehrheit einen Wahlleiter, der nicht dem Vorstand angehören darf, sowie die für die anstehende Vorstandswahl anzuwendende Form. Besteht keine Einstimmigkeit bezüglich der Form der Wahl, ist jedes Vorstandsmitglied einzeln, mit einfacher Mehrheit und geheim zu wählen. Bei Stimmengleichheit mehrerer Kandidaten findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die höchste Stimmenzahl erreicht haben.

6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand mit einfacher Mehrheit ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Ist kein Ersatzmitglied zu finden, so wählt der Vorstand ein Vorstandsmitglied aus, das für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen dessen Aufgaben kommissarisch übernimmt.

7. Die jeweiligen amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit so lange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind und diese ihre Amtstätigkeit aufnehmen können.

8. Die Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist möglich.

9. Die Vereinigung von mehreren Vorstandsämtern in einer Person ist unzulässig.



§ 11 MITGLIEDERVERSAMMLUNG

1. Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 1/3 der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.

3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden. Die Einberufung erfolgt schriftlich oder durch Bekanntmachung im Isar-Loisach-Boten, der Süddeutschen Zeitung und nach Vorstandsbeschluss auch in den lokalen Anzeigern. Die Einladung hat die Tagesordnung zu enthalten. Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen (Datum des Poststempels oder des Erscheinens der Zeitungen).

4. Die Mitgliederversammlung fast ihre Beschlüsse – soweit diese Satzung im Einzelfall nichts anderes bestimmt - mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen und unvermutet vor der Mitgliederversammlung die Jahresrechnung zu prüfen und darüber zu berichten haben. Sie entscheidet u.a. auch über die Festsetzung der Beiträge, Satzungsänderungen etc.

5. Werden von der Mitgliederversammlung keine Rechnungsprüfer bestellt, gilt der Vorstand als entlastet.

6. Die Mitgliederversammlung bestimmt bei Abwesenheit oder Verhinderung des 1. und des 2. Vorsitzenden den Versammlungsleiter. Ist der Schriftführer abwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer, der nicht Vereinsmitglied sein muss. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, wenn die Satzung für den gegebenen Fall nichts besonderes vorsieht.

7. Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder.

8. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von 4/5 der Stimmen aller anwesenden Mitglieder erforderlich.

9. Änderungen der Tagesordnung müssen eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragt werden. Über die Änderung der Tagesordnung entscheidet dann die Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit.

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